Akkurasenmäher

So gut wie alle namhaften Hersteller von Rasenmäher haben auch Geräte in ihrem Portfolio die mit Strom aus Akkus angetrieben werden. Ein Trend der schon längst bei anderen Heimwerker-Werkzeugen Einzug gehalten hat.

Doch wie gut sind nun diese Akkurasenmäher, warum sollte man sich bei Kauf eines Rasenmähers diese Produktgruppe genau anschauen und wie gut ist die Technik?

Vorteile

Ein moderner Akkurasenmäher steht seinen Brüdern mit Benzin und Strom in Sachen Leistung praktisch in nichts mehr nach. Ideal für kleine Rasenflächen ist dank neuester Akku-Technoligie nun auch möglich, Rasenflächen bis zu 650m² mit einer Akku-Ladung zu mähen. Selbst wenn die Fläche größer sein sollte, so ist es mit einem Wechselakku möglich direkt nach dem Tausch weiter zu mähen. Darüber hinaus sind die meisten Akkus bei Vollentladung in weniger als zwei Stunden wieder komplett aufgeladen.

Das Nachtanken eines Bezinmähers oder das lästige Kabelverlegen für den Elektromäher können Sie sich in Zukunft sparen. Wie oft wäre man beinahe über das Kabel gefahren oder hat einen kräftigen Schwapp Benzin neben die viel zu kleine Tanköffnung geschüttet. Diese Sorgen gehören mit einem Akkurasenmäher der Vergangenheit an. Praktisch wartungsfrei müssen nur gelegentlich von einem Fachmann die Schneidemesser geschärft werden. Vergleicht man Mäher mit Verbrennungsmotor sind die Akku betriebenen bei gleicher Größe meist leichtgewichtiger.

Vor allem in dicht bebauten, urbanen Gebieten punkten Akkurasenmäher mit erheblich geringerer Geräuschbelastung  und der Schadstoffausstoß eines Bezinmähers entfällt komplett. Auch die Nachbarn werden es Ihnen danken!

Einsatzgebiete

Akkurasenmäher sind nicht nur für den Garten direkt am Häuschen ideal. Ihre Stärken spielen sie vor allem aus wenn sie transportiert werden müssen. Kinderleicht zusammenklappbare Griffgestänge und Tragegriffe erlauben das rückenschonende Verladen der Leichtgewichte. Kein Gartenbesitzer ist nun wegen des Kabel-Rasenmähers auf einen Stromanschluss angewiesen oder muss kanisterweise den Treibstoff hin und her fahren. Also sind auch diejenigen gut bedient, die Ihren Garten als Ruhepol weiter entfernt vom Wohnort haben.

Technik

Modernste Akkutechnologie ermöglicht ein noch größeres Einsatzspektrum der Akkurasenmäher. Die Meisten Hersteller verwenden nun Lithium-Ionen-Akkus bei denen oft eine Temperaturüberwachung integriert ist. Laut Herstellerangaben sind Memory-Effekte und die Selbstentladung kein Thema mehr. Diese Akkus sind leichter und kleiner als ihre Vorgänger und glänzen mit extrem kurzen Ladedauern – zum Teil sind 80% Kapazität in 30 Minuten geladen.

Bei der Kaufentscheidung sollte auf den Einsatz eines Wechselsystem der Akkus geachtet werden. Denn bei einigen Herstellern lassen sich die gleichen Akkus in vielen verschiedenen Gartengeräten, wie z.B. Heckenscheren, Rasentrimmern und sogar Kettensägen einsetzten. Damit relativieren sich die höheren Anschaffungskosten für die leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus.

Fazit

Akkurasenmäher sind beim Erwerb zunächst kostenintensiver – punkten jedoch durch ihre hohe Mobilität, da auf Kabel verzichtet werden kann und den geringeren Emissionsausstoß. Bei kleine Flächen sind sie nahezu konkurrenzlos – wo der Nachbar noch das Kabel aus dem Keller holt sind Sie schon fast fertig. Ein klares Kaufargument ist das einfache Handling und die enorme Flexibilität. Nachdem nun auch Rasenflächen mit einer Größe von über 600m² mit einer Akkuladung gemäht werden können und das Umweltbewusstsein weiter steigt scheint es, als gehöre den Akkurasenmähern die Zukunft.

Wenn die Abendsonne lange Schatten wirft © Rainer Sturm : PIXELIO

Wenn die Abendsonne lange Schatten wirft © Rainer Sturm : PIXELIO

 

Weitere Informationen für den perfekten Rasen: